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Dezernat 5

Stabsstelle des Dezernenten

Psychische Gefährdungsbeurteilung


Durchführung – Optionen und Varianten

Die Beurteilung und Gestaltung der Arbeitsbedingungen verfolgt das Ziel, eine Gefährdung der Mitarbeiter*innen möglichst zu vermeiden, bzw. die verbleibende Gefährdung möglichst gering zu halten. Dies betrifft sowohl physische als auch psychische Gefährdungsquellen.

Die für die Gefährdungsbeurteilung Verantwortlichen an der BUW entscheiden für ihren Arbeitsbereich, in welcher Art und Weise sie die Beurteilung der psychischen Belastungen durchführen möchten:

  • als Teil der sonstigen Gefährdungsbeurteilung oder gesondert
  • für jeden einzelnen Arbeitsplatz oder durch Festlegung gleichartiger Arbeitsplätze
  • Bestimmung von Methodik und WiederholungszeiträumenDokumentation der Ergebnisse

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Beurteilung der Arbeitsbedingungen - nicht der Personenmerkmale

Bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz geht es um die Beurteilung und Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Tätigkeitsmerkmalen. Wie bei den anderen Gefährdungsbeurteilungen wird nicht die Beanspruchung der Beschäftigten, sondern die Belastung durch die Arbeitstätigkeit und Arbeitsumgebung ermittelt. Die psychische Gefährdungsbeurteilung kann in den Gesamtprozess der Gefährdungsbeurteilung integriert werden.

Bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung soll also nicht die psychische Verfassung der Mitarbeiter*innen beurteilt werden, sondern die (objektiv) vorhandene Gefährdung. Psychische Gefährdungen ergeben sich insbesondere aus der Art der Tätigkeit (z. B. Monotonie, Überforderung, fehlende Entscheidungsmöglichkeiten, emotionale Belastung), der Organisation der Arbeit (z. B. Arbeitsmenge/Zeitdruck, häufige Störungen/Unter­brechungen) und den sozialen Arbeitsbedingungen (z. B. Vorgesetzte, Kolleginnen/Kollegen, ungelöste Konflikte).

§ 5 Abs. 2 ArbSchG führt aus, dass "der Arbeitgeber die [Gefährdungs-]Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen hat. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend".

Falls eine Erfassung psychischer Gefährdungen nicht flächendeckend, sondern zusammenfassend für "gleichartige" Arbeitsbedingungen erfolgen soll, muss festgelegt werden, welche Arbeitsplätze "gleichartig" sind. Bestimmung von Methodik und WiederholungszeiträumenDokumentation der Ergebnisse.

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