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Dezernat 5

Stabsstelle des Dezernenten

Psychische Gefährdungsbeurteilung


Psychische Belastung und Beanspruchung

Da der Begriff der psychischen Belastung mit seinen Implikationen eine zentrale Rolle spielt, soll er hier genauer erläutert werden, denn sowohl umgangssprachlich als auch im wissenschaftlichen Kontext wird er teils unterschiedlich aufgefasst und benutzt. Die Definition der internationalen Norm DIN EN ISO 10075-1 (1a) lautet:

Psychische Belastung ist die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken."

Diese Einflüsse werden in der Arbeitspsychologie zunächst als neutral angesehen, da es sowohl von der Art der Einflüsse als auch vom jeweiligen Menschen abhängt, ob sie beispielsweise als anregend und motivierend oder als schädlich wahrgenommen werden. Unter psychischen Vorgängen versteht man die Wahrnehmung, das Denken und Fühlen sowie die Auswirkungen dieser Vorgänge auf das Verhalten.

Psychische Beanspruchung ist die unmittelbare (nicht langfristige) Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien." (DIN EN ISO 10075-1).

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Belastungs- und Beanspruchungsmodell

Bei jedem Menschen sind die genetischen, körperlichen, geistigen und sozialen Voraussetzungen unterschiedlich ausgeprägt. Diese zum Teil überdauernden und aktuellen Voraussetzungen umfassen z.B. Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, Persönlichkeit, Erfahrungen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Motive und Einstellungen sowie Ressourcen und Schutzfaktoren, die einem Menschen zur Verfügung stehen. Auch die individuellen Bewältigungsstrategien, die beispielweise in schwierigen Situationen wirksam werden, sind abhängig von den überdauernden und aktuellen Voraussetzungen eines Menschen. Das im Folgenden dargestellte Modell verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen Belastung und Beanspruchung.

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